Capcom hat angekündigt, dass das Samurai-Action-Spiel Onimusha: Way of the Sword drei Wochen früher als geplant erscheinen wird. Statt zum ursprünglichen Termin am 25. September 2026 kommt das Spiel bereits am 4. September 2026 auf den Markt. Damit weicht der Publisher dem dichten Release-Kalender aus, der für den September geplant ist.
Mit der Vorverlegung entgeht Onimusha einer besonders intensiven Konkurrenzsituation. Das Spiel hätte ursprünglich einen Tag nach Control Resonant, Silent Hill: Townfall und dem großen Titel Garfield: Escape from Monday erscheinen sollen. Nach der Verschiebung startet Onimusha zwar immer noch einen Tag nach dem Vampir-Rollenspiel The Blood of Dawnwalker, vermeidet aber die drei anderen großen Releases kurz danach.

Bonusinhalte bis Ende September verfügbar
Mit der neuen Termin-Strategie hat Capcom auch das Bonussystem angepasst. Die ursprünglichen Pre-Order-Boni – ein Löwenhund-Charm und der Schwert-Skin „Sealed Curse“ – wurden in einen „Early Adopter Bonus“ umgewandelt. Spieler können diese Inhalte bis zum 25. September 2026 durch den Kauf auf Steam oder dem Epic Games Store erhalten.
Capcom teilte mit, dass die kostenlose Demo des Spiels in Zukunft aktualisiert werden soll, aber keine neuen Inhalte erhält. „Spieler, die Speicherdaten aus der Demo haben, erhalten den Bonus trotzdem im Vollspiel“, so die Entwickler.
Starke Konkurrenz im Genre bleibt
Trotz der Vorverlegung bleibt Onimusha nicht ganz aus dem Feuer. Das Spiel muss sich weiterhin gegen andere Titel behaupten, darunter ein Projekt von ehemaligen Entwicklern aus dem The-Witcher-3-Team.
Im feudalen japanischen Action-Genre herrschcht ohnehin intensive Konkurrenz. Das Sekiro-Nachahmer-Genre ist stark besetzt – neben FromSoftwares Klassiker Sekiro gibt es Team Ninjas erfolgreiche Nioh-Reihe, die bald mit einem dritten Teil aufwarten wird. Erste Eindrücke deuten darauf hin, dass Onimusha: Way of the Sword sich bewusst anders positioniert. „Das neue Onimusha spielt deutlich ruhiger als sowohl Sekiro als auch Nioh, bis hin zu einem etwas behäbigen Eindruck“, hieß es nach einer Hands-Off-Demo des Capcom-Spiels. Das sei allerdings wenig überraschend, da Onimusha ursprünglich als „Resident Evil mit Samurai“ konzipiert wurde. Während die charakteristischen fixen Kameraperspektiven der Originale verschwunden sind, lässt sich dieses Erbe noch in der relativ kompakten Levelgestaltung und dem Pacing erkennen – besonders in atmosphärischen Details wie der Möglichkeit, die Seelen toter Dorfbewohner zu sehen, die auf Geheiß eines Dämonenkönigs die Tempelstufen hinaufströmen.
