Sonic Frontiers hat anlässlich des 35. Jahrestags der Sonic-Reihe eine „Definitive Edition“ für die Switch 2 erhalten. Digital Foundry hat sich diese Version nun genauer angeschaut und bescheinigt ihr „erhebliche“ technische Verbesserungen – auch wenn es sich nicht um einen „perfekten Port“ handelt.
Das Spiel bietet zwei distinct visuelle Modi: Der Standard-Modus priorisiert 60 Bilder pro Sekunde, während der Grafik-Modus auf höhere Bildqualität bei stabilen 30 Bildern pro Sekunde abzielt. In der tragbaren Spielweise zeigen sich in den Open-World-Segmenten häufigere Framerate-Einbrüche, doch die dynamische Auflösungsskalierung sorgt dafür, dass das Spiel unterwegs „weitgehend spielbar“ bleibt. Zwischensequenzen laufen meist mit 30 Bildern pro Sekunde.

Auflösungen und visuelle Details
Der Grafik-Modus läuft in nativer 1080p-Auflösung, der Performance-Modus in 720p. Besonders wichtig: Der Grafik-Modus behält die Screen Space Reflections auf Wasseroberflächen bei – jenes visuelle Highlight aus der ursprünglichen Switch-Version. Im tragbaren Modus bietet der Performance-Modus zwischen 480p und 720p, der Quality-Modus 720p bis 1080p.
Weitere Verbesserungen der Switch-2-Version umfassen hochwertigere Schatten, besseres Texture-Filtering und verbesserte Detailstufen in der offenen Spielwelt. Allerdings bleibt das sogenannte Pop-in-Phänomen „stark ablenkend“ bestehen. Zudem fehlen einige Premium-Features wie Motion Blur, Wasser-Ripple-Physik und hochwertige Global Illumination-Einstellungen.
Spieldaten und Vertrieb
Besitzer der Switch-Version von Sonic Frontiers erhalten keinen kostenlosen oder kostenpflichtigen Upgrade-Pfad zur Switch-2-Fassung. Jedoch lassen sich bestehende Switch-Speicherdaten auf die Switch-2-Version übertragen. Die physische Switch-2-Veröffentlichung wird als Game-Key Card erhältlich sein.
